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Tiny House auf dem Campingplatz

Es gibt kaum eine flexiblere Art des Wohnens als im Tiny House. Bei einem Umzug – zum Beispiel wegen eines neuen Jobs nimmst du dein Eigenheim einfach komplett mit. So kannst du dir die leidige Wohnungssuche und das Packen sparen. Praktischer geht es nicht!

Allerdings darfst du leider dein rollendes Zuhause nicht einfach irgendwie auf eine Wiese oder am Waldrand abstellen – schließlich sind wir immer noch in Deutschland!

Doch es gibt einige Möglichkeiten dein Tiny House aufzustellen, zum Beispiel Tiny House Ökodörfer, Tiny House Dörfer (auch Siedlungen, Wohnparks bzw Village genannt). Und natürlich: Tiny House-Stellplätze auf dem Campingplatz.

Ein Leben auf dem Campingplatz bietet viele Vorteile

Campingplätze bieten eine legale und unkomplizierte Möglichkeit des temporären Wohnens. Daher ist es kaum verwunderlich dass deren Besitzer momentan von Anfragen überrannt werden. Manche Pächter gehen sogar aktiv auf Tiny House-Besitzer zu, wieder andere wandeln ihren Campingplatz komplett zur Tiny House Siedlung um! Ein Stellplatz auf dem Campingplatz bietet einige Vorteile: Strom, Wasser, Toiletten, Duschen und oft auch Waschmaschinen sind dort vorhanden und du brauchst dich nicht weiter zu kümmern. Nie wieder Klo putzen – ein Traum!

Campingplatz – vor allem am Anfang empfehlenswert

Zudem ist ein Campingplatz vor allem für den Anfang eine günstigere und unkompliziertere Lösung als selbst ein Grundstück zu pachten oder zu kaufen. Baurecht und Flächennutzungspläne brauchen dich nicht zu ärgern, auch das leidige Thema der Strom – und Wasseranschlüsse sind erst einmal vom Tisch. Außerdem ist ein Dauercampingplatz mit 1000 bis 2000 Euro im Jahr vergleichsweise günstig.

(Tiny) Haus am See

Einsamkeit und Anonymität wie in der Großstadt – Fehlanzeige! Du bist wenn du magst mitten drin in einer kunterbunten und hilfsbereiten Gemeinschaft. Auch Smog brauchst du nicht zu fürchten, denn viele Campingplätze sind naturnah. Manche liegen sogar in traumhaften Umgebungen, zum Beispiel an Flüssen oder Seen.

Erst einmal Probewohnen

Hast du einen Campingplatz auserkoren kannst du etwas das in einer „normalen“ Wohnsituation niemals möglich wäre: Erst einmal Probewohnen. Besorg dir ein Zelt oder einen Wohnwagen und probiere aus, ob es dir dort wirklich gefällt. Vielleicht gibt es dort Nachts regelmäßig Partys? Vielleicht sind deine Nachbarn unsymphatisch oder es fliegen ständig Flugzeuge über den Platz? So etwas kannst du so schon einmal im Vorfeld herausfinden – und dich notfalls umentscheiden.

Was du beim „Dauercampen“ beachten musst

Bevor du dann so richtig deine „Zelte“ aufschlägst, bzw. dein Tiny House aufstellst musst du jedoch noch einiges beachten. Möchtest du den Campingplatz als deinen Erstwohnsitz angeben? Lass dir die Erlaubnis dazu vom Pächter schriftlich geben. Campingplätze sind ursprünglich rein für die Freizeit da, daher betrittst du eine momentan noch rechtliche Grauzone und bist damit auf der sicheren Seite. Auf manchen Campingplätzen ist jedoch nur ein Zweitwohnsitz erlaubt. Tipp: Erwähne beim Pächter, dass Tiny Houses rechtlich wie „Wohnwagen“ zählen, nicht wie Mobilheime. Das ist wichtig, denn es gelten zum Beispiel unterschiedliche Höhenbeschränkungen (Mobilheim maximal vier Meter). Kläre, ob du einen festen Wasseranschluss bekommen kannst und was dort üblicherweise mit dem Brauchwasser passiert. Idealerweise kannst du einen dauerhaften Abwasseranschluss bekommen und musst nicht regelmäßig einen Tank durch die Gegend schleppen. Tiny House Besitzer nehmen sogar weniger Platz ein als so mancher Dauercamper – ein tolles Argument für dich und dein Häuschen. Ist alles geklärt steht deinem Umzug auf den Campingplatz nichts mehr im Wege. Nur eins musst du noch bedenken, das erzählen Tiny House Besitzer die auf Campingplätzen leben: Neugierige Blicke und begeisterte Nachfragen werden dir sicher sein. Tiny House Stellplatz finden