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Was ist ein Tiny House Ökodorf?

Für viele ist der Ausstieg aus der konsumgeprägten Gesellschaft ein Grund ins Ökodorf zu ziehen und sich dem bekannten Muster der Konsumgesellschaft zu entziehen.

Ein Anziehungspunkt für diese Form des Wohnens ist oft, dass das Leben in einem Ökodorf deutlich eher einem natürlichen menschlichen Umfeld entspricht. Sehr viel mehr als dem Wohnen in einer Großstadt.

Leider wird der Begriff Ökodorf immer wieder mit Kommunen, Hippies oder Sekten in Verbindung gebracht und hat dadurch für Außenstehende oft einen negativen Touch.

das Ökodorf als Stellplatz für dein Tiny House

Ökodörfer oder Ökosiedlungen werden nach ökologischen Kriterien wie zum Beispiel der Nachhaltigkeit ausgerichtet. In den Ökodörfern leben kleine, feste Gemeinschaften zusammen und erwirtschaften gemeinsam was sie zum Leben benötigen.

Hier spielt nicht nur die Gemeinschaft eine große Rolle, sondern auch Achtsamkeit zur Natur. In Ökodörfern gibt es meistens nicht nur Tiny Houses sondern auch andere Wohnformen. Viele davon sind ebenfalls im Kleinformat, wie zum Beispiel Jurten oder Zirkuswagen.

Generell ist das Leben im Ökodorf darauf ausgerichtet eine sozial-ökologische Lebensform zu bieten. Oft ist auch der Anspruch verwurzelt einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen und somit ein Leben im Einklang mit der Natur zu praktizieren.

Normalerweise wird in Ökodörfern Landwirtschaft betrieben um einen Teil des eigenen Bedarfs zu decken und genügend Lebensmittel für den eigenen Hofladen zu produzieren. Auf fast allen Höfen erfolgt der Anbau auf Bioniveau. Auf manchen wird sogar auf maschinelle Helfer verzichtet und traditionelle Landwirtschaft mit Hilfe von Pferden betrieben.

Ökodörfer finanzieren sich meist durch handwerkliche Arbeiten. Auftragsarbeiten für Kunden oder Dinge für den eigenen Gebrauch – beides ist gleichermaßen gefragt. Der Betrieb eines Hofladens sichert ebenfalls einen Teil des Unterhalts. Mit selbst angebauten Lebensmitteln, selbst gebackenem Brot, Honig oder Eiern von den eigenen Hühnern kann der Hofladen bewirtschaftet werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Vermietung von Seminarräumen oder die Durchführung von Seminaren.

Anders als in Tiny House Dörfern und der Möglichkeit ein Tiny House auf einen Campingplatz zu stellen, werden im Ökodorf große Entscheidungen in der Gemeinschaft getroffen. Hier findet oft auch außerhalb der Pflichten, die mit der Bewirtschaftung des Dorfes einhergehen, ein aktives Zusammenleben statt. Für einen guten Zusammenhalt sorgen zum Beispiel gemeinsam organisierte Feste, zusammen Kochen, eine Bibliothek oder eine Waschküche für alle Bewohner.

In Tiny House Dörfern und auf dem Campingplatz ist jeder Besitzer für sein Haus und seinen Platz selbst verantwortlich und muss diesen entsprechend auch allein finanzieren. Die Pacht der Plätze ist zwar bei weitem nicht so hoch wie die Miete einer Wohnung, aber auch hier kommen meistens noch zusätzliche Kosten für Frisch- und Abwasser, Heizung oder WLAN dazu.

Diese Kosten entfallen auf einem Ökohof zwar meistens, aber hier wird erwartet, dass man sich am Gemeinschaftsleben beteiligt und seinen Anteil zur Kostendeckung beisteuert. Manche Tiny House Besitzer schätzen die Gemeinschaft, andere möchten lieber für sich bleiben. Daher ist es wichtig sich zu überlegen wo man seine Prioritäten setzt bevor man die Stellplatzsuche in Angriff nimmt.

Da es derzeit noch sehr schwer ist einen festen Stellplatz in einem Tiny House Dorf oder auf einem Campingplatz zu ergattern, ist es ratsam auch bei Ökodörfern anzufragen. Meistens gehen diese deutlich offener mit nachhaltigen, neuen Wohnalternativen um. Manchmal dient es sogar dazu die Gedanken in Richtung eines eigenen Tiny House Dorfs zu treiben und sich intensiv mit den Vorteilen und Nachteilen eines eigenen Tiny House Dorfs oder eines Ökodorfs auseinander zu setzen.

<span style=“color: #00ccff;“><a style=“color: #00ccff;“ href=“https://www.tiny-houses.online/“><b>Tiny House Stellplatz finden</b></a></span>